"Vegan und naturverbunden zu sein, stellt für mich die schönste und friedvollste Form des Lebens dar" Judith Räch

Es gibt viele gute Gründe Fleisch, Fisch, Milch und Eier aus dem eigenen Ernährungskonzept zu streichen. Gesundheit und Wohlbefinden: 

Das eigene Wohl und das seiner Liebsten ist ein hohes und wichtiges Gut. Spätestens wenn wir erkranken wird uns das bewusst. Vollwertige, pflanzenbasierte Nahrung hat im Gegensatz zu Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs, ein sehr günstiges Verhältnis von essenziellen Nährstoffen zur Nahrungsenergie, was bedeutet, dass wir viele essentielle Nährstoffe bei vergleichsweise wenig Kalorien zu uns nehmen. So können wir, ganz ohne Zwang oder quälender Diäten, unser Wohlfühlgewicht erreichen und dann auch spielend halten.

Aber vollwertige, pflanzenbasierte Kost kann noch sehr viel mehr!

Sie ist voller wichtiger Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxidantien, wichtiger Enzyme, Ballaststoffe und sekundärer Pflanzenstoffe und enthält somit viele gesundheitsförderliche und krankheitspräventive Inhaltsstoffe. Zeitgleich enthält sie minimal bis gar kein Cholesterin, gesättigte Fettsäuren oder Purin.


Ökologische und Ökonomische Gründe: 

Massentierhaltung benötigt intensiv bewirtschaftete Landflächen um das benötigte Futter zu erzeugen. In diesen intensiv bewirtschafteten Monokulturen werden Unmengen an Mineralstoffdünger und  Pestiziden eingesetzt. Diese Bewirtschaftung führt, im Gegensatz zum ökologischen Landbau oder der bio-veganen Landwirtschaft, zu hohen Belastungen von Nitrat, Pestiziden und Phosphat in unseren Böden und somit zu einer Gefahr für unser Grundwasser. Aber auch das Bienen.- und allgemeine Tier.- und Pflanzensterben sind direkte Folgen. Auch stammt ein sehr hoher Anteil des importierten Futtermittels aus sog. Entwicklungsländern. Blanker Hohn im Angesicht der weltweit hungernden Kinder. 

Übrigens: nur etwa 10% des weltweit angebauten Sojas geht in die vegane Ernährung, der Rest wird Tierfutter!

Um Fleisch zu "produzieren" werden große Mengen Wasser benötigt. Zum Vergleich: Für 1 Kilo Rindfleisch werden rund 15.000 Liter Wasser verbraucht, für 1 Kilo Tomaten rund 110 Liter.

Ethische Gründe:

Nun kann ich euch in Frieden betrachten, ich esse euch nicht mehr.“ Franz Kafka 

Die heutige Tierhaltung ist eines der brutalsten, lebensfeindlichsten und ausbeuterischsten Phänomene der Menschheit. Jeglichen Grundrechten beraubt, fristen weltweit Milliarden Kühe, Schweine, Hühner, Puten, Gänse, Schafe, Ziegen und andere Tiere ihr jämmerliches Dasein bis zu ihrer Tötung unter unvorstellbaren Qualen. Die eigentliche Schlachtung ist der Höhepunkt dieses unendlichen Leidens.

 „Genau betrachtet nehmen wir den Tieren zwei Mal das Leben: Nicht erst am Ende, wenn wir sie töten, sondern bereits vorher, weil wir sie all dessen berauben, was ein Leben ausmacht.“  Hilal Sezgin

Übrigens werden auch Tiere aus Biobetrieben nicht "totgestreichelt" und enden oft in den selben Schlachthäusern, wie ihre Leidensgenossen aus der Massentierhaltung. Ein besonderes Leid erfahren unsere Milchkühe, denn ihre Leidenszeit ist oft um ein Vielfaches höher als das der Mastrinder. Damit eine Kuh dauerhaft Milch gibt, muss sie jährlich geschwängert werden. Ohne Kalb, keine Milch. Dies geschieht durch künstliche Besamung, die an sich schon eine sehr unwürdige, respektlose und auch teilweise schmerzhafte Prozedur für die Kuh ist. Ist das Kalb auf der Welt, werden Mutter und Kind sofort getrennt. Eine der grausamsten Praktiken, die sich in der Milchindustrie abspielen. Tagelang schreien Mutter und Kind sich nacheinander die Seele aus dem Leib. Die Kälber sind ein ungewolltes "Nebenprodukt" der Milch und werden nach kurzer Mast getötet. Die Kuh gibt jetzt die Milch nicht ihrem Kalb, sondern den Menschen und das jahrelang. Erst wenn sie nicht mehr trächtig wird oder die Milchleistung nachlässt, wird auch sie geschlachtet.

 Vegane Ernährung unterstützt dieses Leid nicht! Und das Beste: Sie bedeutet kein Verzicht. Pflanzenbasierte, vollwertige Nahrung schmeckt nicht nur gut, sie ist gesund, vielfältig, bekömmlich und tut Einfach gut.


Ethische Gründe